Liebe Besucher und Freunde des Geissblatthofs!
Die Annahme und Abgabe von Pensionstieren ist 7 Tage die Woche von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr möglich (ausgenommen am 24.12., 31.12. und am 01.01.).
Für die Vermittlung von Tieren möchten wir ausreichend Zeit einplanen, deshalb verabreden wir dafür Termine. Vorab lässt sich am Telefon sicher schon besprechen, ob der Weg lohnen könnte.
Auch mit allen anderen Anliegen bitten wir Sie herzlich, uns telefonisch oder per Email zu kontaktieren. In dringenden Fällen ist immer der Telefonkontakt der schnellere Weg zu uns. Bitte nutzen Sie in jedem Fall unseren Anrufbeantworter, ohne diesen technischen Kollegen wären wir verloren!
Danke und bis bald - das Team vom Geißblatthof
Tier gefunden - was tun?
Die Zuständigkeit für alles, was gefunden wird, egal ob Tier oder Handtasche, liegt bei den Gemeinden. Wir haben einige wichtige Informationen zusammen gestellt: Fundtiere - Wichtige Informationen
Unser größter Wunsch: ein bisschen mehr Sicherheit
Unsere Medienlandschaft ist bevölkert von Katastrophen aller Art, die wir gar nicht kleinreden wollen, aber es gibt auf der anderen Seite der Haaresbreite auch so viel, ja vermutlich um ein vielfaches mehr, an schönen und guten Dingen zu entdecken. An hervorragenden Ideen, innovativen Lösungen, geglückten Rettungen und vielen, vielen Menschen, die einfach im Stillen, völlig unbemerkt, mitfühlend und achtsam, ja, einfach freundlich und gut sind.
Frieden ist leise - innerer wie äußerer - und wird deshalb oft kaum wahrgenommen und nur dann als kostbar erkannt, wenn er fehlt. Krieg ist laut und schreit nach Beachtung.
Sowohl in den Medien als auch explizit in der Spendenwerbung gilt und funktioniert aber nach wie vor die abgedroschene Regel „bad news are good news“.
Wir aber empfinden es als Zumutung wenn schlimme Bilder in der Welt verbreitet werden um Spendengelder zu bekommen, obwohl es diese Bilder natürlich gibt und obwohl auch wir sie regelmäßig zu sehen bekommen. Und nicht nur als Bilder, sondern live und in Farbe, also eher als Farbfilm (und leider mit Geruch unterlegt). Aber bei dieser Art der Öffentlichkeitsarbeit sind wir raus, wir verweigern uns einfach. Wir wollen kein Öl ins Feuer gießen, wir machen nicht mit. Es muss auch anders gehen, schauen wir mal wie...
Wir richten den Fokus auf die Gegenwart und in die Zukunft, auf Problemlösungen und Happyends, denn diese können wir mitgestalten und Lebensgeschichten Blatt für Blatt für Blatt für Blatt zum Besseren wenden. Wenn wir ein Tierschicksal erzählen, dann gehört dazu natürlich auch ein kleines Stück Vergangenheit, wo kommt es her, welche Probleme müssen wir mit ihm und für es lösen. Aber der Schrecken soll nicht die Hauptrolle spielen und in epischer Breite ins Rampenlicht gerückt werden, sondern der Lösungsansatz und der Zukunftsausblick.
Wir berichten natürlich auch von unseren aktuellen Fällen oder erzählen im Jahresbericht, was uns am meisten beschäftigt oder betroffen gemacht hat, aber alles Reißerische, alle Horrorbilder ersparen wir ihnen – und ehrlich gesagt auch uns selbst. Wir brauchen manchmal eine Weile um zu verarbeiten, was wir sehen und erleben, aber dieser Verarbeitungsprozess darf im Inneren ablaufen und im ruhigen Gespräch und soll nicht durch ein Zurschaustellen befeuert werden und für immer aktuell bleiben.
Nichtsdestotrotz ist es so, dass auch unsere Arbeit zum allergrößten Teil durch Spenden finanziert wird. Also durch ihre kostbare Unterstützung!
Es ist einerseits natürlich ein gutes Gefühl zu wissen, dass viele Menschen bereit sind zu helfen, wenn eine Katastrophe passiert, die uns das blanke Entsetzen ins Gesicht malt und es ist toll, dass es immer Menschen gibt, die uns zur Seite springen wenn besondere Fälle, wie z.B. Lenis kostspielige Operationen finanziert werden müssen – das war großartig!
Noch viel wichtiger ist es aber, für unsere kontinuierliche, bodenständige, kleinteilige, und vielfach unspektakuläre Tierschutzarbeit, die im wesentlichen unseren Alltag bestimmt, Unterstützung zu bekommen. Für jedes einzelne Tier ist diese Arbeit von allergrößter Bedeutung.
Einige von ihnen unterstützen uns bereits monatlich mit kleineren oder größeren Beträgen, andere mit einem jährlichen Förderbeitrag, manche mit einer Patenschaft, unregelmäßigen Spenden oder Spendenaktionen zu Geburtstagen, Jubiläen oder anderen Gelegenheiten.
Dennoch wird es finanziell manchmal ganz schön eng. Der Geißblatthof e.V. hat keine Rücklagen und obwohl unser Kollegenteam klein ist und Bernd und Linda Christof dem Verein ihre Arbeitszeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen, liegen allein die Kosten für die Mitarbeiter monatlich bei knapp 15.000,- Euro, die der Verein auf der anderen Seite einnehmen muss.
Auch die Gebäude und Weiden bekommt der Geißblatthof e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt, ein riesiger Vorteil gegenüber anderen Tierschutzvereinen. Die Ausstattung und Instandhaltung, Tierfutter, Tierarztrechnungen, Einsatzfahrzeuge etc. wollen aber trotzdem bezahlt werden.
Wie auch jeder andere Tierschutzverein finanzieren wir uns hauptsächlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Die regelmäßigen Einnahmen, wie monatliche Spenden oder Patenschaften oder die jährlichen Mitgliedsbeiträge reichen dafür aber bei weitem nicht aus und oft ist es eine Zitterpartie, ob übers Jahr genug Spenden zusammenkommen um unsere Arbeit wie gewohnt fortsetzen zu können. Noch ist es immer gelungen, aber seit 2025 bekommen auch wir zu spüren, dass das Geld überall knapper wird und gleichzeitig alles mehr kostet. Diese Entwicklung bereitet uns große Sorgen.
Deshalb möchten wir heute jeden einzelnen von ihnen bitten zu überlegen, ob sie sich eine regelmäßige Unterstützung vorstellen können um uns mehr Planungssicherheit zu schenken.
Vielleicht ein Dauerauftrag mit 5,- oder 10,- Euro im Monat oder eine regelmäßige Quartalsspende? Eine Patenschaft mit einem monatlichen Beitrag oder eine Fördermitgliedschaft?
Der Geißblatthof e.V. ist als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt, selbstverständlich stellen wir Spendenbescheinigungen aus. Ihre Anschrift im Verwendungszweck der Überweisung genügt uns als Information, dass sie eine Zuwendungsbescheinigung wünschen, die dann im Februar des Folgejahres zusammen mit unserem Jahresbericht ins Haus flattert.
In der Rubrik „Helfen und Spenden“ auf unserer Homepage finden sie unsere Bank- und Paypal Daten und auch unsere neue Geschenkidee. Und wenn sie Fragen oder eine andere tolle Idee haben sprechen sie uns sehr gerne an!
Herzlichen Dank!
Frida fehlt
Auf ein geschenktes halbes Jahr, wenn es gut läuft, sollten wir uns einstellen. Gesäugeleistentumore hatte sie. Und Metastasen in der Lunge. Von Anfang an hat Frida gehustet, wegen der Metastasen – aber nicht viel.
Sie hat sich nur langsam eingelebt, sie kannte so wenig und war ein absolutes Gewohnheitstier. Die anderen Hunde waren ihr eine große Hilfe, Frida brauchte routinemäßige Abläufe und vertraute Wesen und pünktlich das Essen in der Schüssel. Und auf einmal waren wir ihr Zuhause. Zwei Jahre und zwei Monate ging alles gut, es gab nicht die geringste Verschlechterung. Dann ist der Husten etwas mehr geworden und wir haben mit der Tierärztin gegengesteuert, der Husten ist wieder weniger geworden… oh trügerisches Glück.
Und heute ging alles ganz schnell. Morgens hat Frida nicht gut gefressen, mittags hat sie angefangen schwerer zu atmen und konnte nicht mehr aufstehen. Es war offensichtlich, Fridas Kräfte waren zu Ende. Wir hatten anderthalb Stunden Zeit um Abschied zu nehmen, bis unsere Tierärztin gekommen ist und haben abwechselnd bei ihr gesessen und Frida, unsere unnahbare Frida, die eigentlich nur Hund konnte, und der es immer genug Nähe war, wenn jemand im selben Raum war, Frida, die sich nur in ganz ruhigen Momenten mal an ein Bein geschmiegt hat und sich nur die Wangen hat kraulen lassen, wenn alles stimmte… die Stimmung, die Umgebung, die Hand im richtigen Tempo und im richtigen Winkel ihrem Gesicht genähert wurde und die sich dann, nur dann mit ihrem Gesicht in die Hand geschmiegt und das Kraulen genossen hat. Frida, die durch ihr so selten geschenktes Vertrauen manchmal, nur manchmal eine oder einen von uns zur Königin oder zum König gekrönt hat. Heute hat sie uns verlassen, unsere große Lehrmeisterin. Anderthalb Stunden lang hat sie ihren Kopf in alle unsere Hände geschmiegt – alle, die heute im Dienst waren – hat alle Barrikaden fallen lassen und Nähe und Liebe in sich aufgesaugt. In meinen Armen hat sie ihren letzten leisen Atemzug getan. Zweiundeinviertel Jahr haben Frida und ich zusammen gelebt. Aufgrund ihrer schlechten Prognose haben wir vom ersten Tag an nicht Tisch und Bett aber doch Küche und Stube geteilt. Was für ein Geschenk, dass du so lange bei uns verweilen durftest.
Frida, du hinterlässt keine Lücke, du hast einen Krater gerissen.
Linda, am 08.01.2026
Jede Spende hilft
Nachdem im April 2024 der Verein IRV Hundesport-Treff Wietzen e.V. aufgelöst wurde, ist nach dem Ende des sog. Liquidationsjahres im April 2025 das verbliebene Vermögen an den in der Satzung festgelegten Zweck verwendet worden. Die Mitglieder hatten sich in der Satzung für den Tierschutzhof Geißblatthof e.V. entschieden, weil einige Mitglieder einen persönlichen Bezug zum Geißblatthof haben und eigene Hunde der Vereinsmitglieder aus diesem Tierheim adoptiert sind oder während eines Urlaubs ihrer Besitzer dort in Pension waren. Die Arbeit des Tierschutzhofs wird sehr geschätzt und soll unterstützt werden.
Am 27.04.2025 haben die Liquidatoren Jutta G., Elke L. und die ehemalige 1. Vorsitzende Laura R. die Spende in Höhe 16.515€ an Linda Christof vom Geißblatthof e.V. übergeben.
Die Freude bei Linda Christof war groß, da der Tierschutzhof das Geld gut gebrauchen kann, da eine angemessene Versorgung der Tiere sehr kostenintensiv ist. Die Spendengeber waren ebenfalls sehr glücklich, zum Ende des Vereins noch gutes Tun zu können.
Sie möchten ihre Welt mit einem Haustier bereichern und die Gesundheit ihres Tieres ist Ihnen dabei sehr wichtig! Die Initiative "Frei Schnauze - Erkenne Qualzucht" informiert dazu mit den Landestierschutzbeauftragten. Tierliebe ist, wenn uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Tiere wichtiger sind als ihr Aussehen. Ganz aktuell startet dazu online ein Film für mehr Tierwissen:
Mit neuen Erklär-Videos und einer eigenen Website www.qualzucht-verhindern.de klärt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) über sogenannte Qualzüchtung auf.
Wie eine Züchtung verhindert werden kann, die zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei Heimtieren oder ihren Nachkommen führt wird auf dieser Website erklärt.
Zukunftstag
Für den Girlsday oder Zukunftstag vergeben wir jedes Jahr nach den Weihnachtsferien 1-2 Plätze für Kinder ab 14 Jahren. Bitte meldet Euch dafür telefonisch bei uns.
Zielsetzungen und Arbeitsschwerpunkte unserer Tierschutzarbeit
- Vorübergehende Heimat für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Schafe, Ziegen, Pferde und Hühner
- Erkennen und Therapieren von Verhaltensauffälligkeiten
- Menschenfreundlicher Tierschutz: unbürokratische Hilfe und Aufnahme von Tieren, wenn der Halter sich aus persönlichen Gründen für eine Abgabe entscheidet.
- Aufnahme von Tieren, die behördlich sichergestellt werden.
- Aufnahme von Tieren aus anderen Tierheimen, die dort Zwingerstereotypien o.ä. Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die durch unsere Haltungsbedingungen positiv beeinflusst werden können.
- Aufnahme von Nutztieren, für die es in anderen Tierheimen wenig oder keine Unterbringungsmöglichkeiten gibt.
- Kompetente Beratung und Weitervermittlung an geeignete Interessenten
Wir sind Kooperationspartner des VNT und von Terra Mater
Entscheidend für die Gründung des VNT ist der Gedanke, dass die Tierschutzvereine im Land Niedersachsen ihre Ziele nur gemeinsam erreichen können. Der Verband will die bestehenden Vereine, Verbände und Gemeinschaften in ihren Tätigkeiten unterstützen, koordinieren und insgesamt schlagkräftig machen. Durch regelmäßige Treffen der Mitglieder wird die tägliche Tierschutzarbeit gefördert und unterstützt.
Der Verband bündelt alle Kräfte, um im Interesse des Tierschutzes Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen und bestehende Gesetze dem Wandel in Gesellschaft und Entwicklung anzupassen, z.B. durch die Mitarbeit im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen.
Zweck des Vereins ist es, Probleme des Tier-, Arten- und Umweltschutzes bewusst zu machen und dafür einzutreten, dass Missstände unterbunden werden. Der Verein wird hierfür zur Bewusstseinsfindung dieser Probleme in der Öffentlichkeit beitragen. TERRA MATER setzt dabei auf Nachhaltigkeit. Statt nebeneinander — miteinander, statt nur Schutz und Pflege — auch Eingliederung. Unser Ziel ist es, Respekt und Verantwortungsgefühl für Natur und Tier zu schaffen, für eine tragfähige, lebenswerte Gesellschaft. Der "aktive Tierschutz" steht bei uns im Vordergrund, auch wenn dieser untrennbar mit dem Umweltschutz verbunden ist.
Ihre Unterstützung für unsere Arbeit
Sind Sie auch der Überzeugung, dass unsere Arbeit genau das widerspiegelt, was Sie sich unter einer soliden Tier- und Umweltschutzarbeit vorstellen! Dann unterstützen Sie uns mit einer Fördermitgliedschaft, einer Sach- und/oder einer Geldspende.
Unser Verein ist als gemeinnützig und als besonders förderungswürdig anerkannt. Sowohl die Spenden als auch die Fördermitgliedschaften helfen uns in der alltäglichen Arbeit an 365 Tagen - und Ihre Zuwendungen sind steuerlich absetzbar.
Informationen zu unserer Kontoverbindung:
Geißblatthof e.V.
Sparkasse Nienburg
IBAN-Nummer: DE 32 256 501 06 0000 134 122
BIC-Code: NOLADE 21 NIB
Sie können auch Online-Zahldienste für eine Spende nutzen. Mit dem folgenden Link haben Sie die Möglichkeit, den Online-Zahlungsdienst von PayPal zu wählen.
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